Kunsthaus Zug
‹Der Schatz am Zugersee› – Die Sammlung

Bis zum 7. März 2010 steht die klassische Moderne im Zentrum der diesjährigen Sammlungspräsentation des Kunsthauses Zug. Viele Werke, die als Leihgaben regelmässig auf bedeutenden Ausstellungen weltweit vorgestellt werden, können dem eigenen Publikum wieder einmal gezeigt werden. Überdies hat die Familie Kamm der Stiftung Sammlung Kamm nochmals 35 Gemälde, Papierarbeiten, Plastiken und Objekte geschenkt, um sie der Zuger Öffentlichkeit im Kunsthaus Zug zugänglich zu machen! Darunter sind grossartige Werke von Otto Dix, Josef Hoffmann, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Koloman Moser, Arnulf Rainer, Egon Schiele, Jacques Villon und Fritz Wotruba. Sie werden erstmals präsentiert.
Das Kunsthaus Zug leidet unter Raumnot. Seit zehn Jahren bemüht es sich intensiv um die Verbesserung seiner räumlichen Möglichkeiten – der neue mögliche Standort direkt am See steht heftig in der politischen Diskussion! Längst verfügt es über eigenständige, qualitätvolle und grosse Bestände, die das Haus gleich mehrfach füllen könnten. Und, als Tipp: Es verfügt über ein sehr schönes, kleines Restaurant, wo immer wieder Gastköchinnen zeigen, was sie können.


Erinnerung an die 53. Kunstbiennale in Venedig
Silvia Bächli, ‹das›

Zur Ausstellung von Silvia Bächli in Schweizer Pavillon ist im Verlag Lars Müller Publishers eine Publikation unter dem Titel Silvia Bächli das erschienen. Sie enthält einen Text der dänischen Schriftstellerin Inger Christensen und auf 116 Seiten Aufnahmen von Zeichnungen der Künstlerin. "Das. Das war es. Jetzt hat es begonnen. Es ist. Es währt fort. Bewegt sich. Weiter. Wird. Wird zu dem und dem und dem. Geht weiter als das. Wird andres. Wird mehr. Kombiniert andres mit mehr und wird fortwährend andres und mehr. (…)" "Dieses Zitat aus den Werk "det/das" der jüngst verstorbenen dänischen Dichterin Inger Christensen, einer Lieblingsautorin der Künstlerin, hat diese im Begleitheft zur Ausstellung abdrucken lassen. Inger Christensen sagt mit Worten, was sich nur mit Worten sagen lässt. Sylvia Bächli zeichnet in Bildern, was sich nur mit gezeichneten Bildern zeigen lässt." (Zitat aus ‹Kunstforum›)


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Ein Kalender auf das Jahr 2010 – So ein Sonntag

Der Verleger Martin Wallimann habe dem Autor Klaus Merz ein paar Fotografien aus der frühen Mitte des vorigen Jahrhunderts ‹untergeschoben›, wie dieser in seinem Vorwort schreibt. Der Schriftsteller hat zwölf Kolleginnen und Kollegen, alle um die 60 Jahre alt, je ein Bild zugedacht und sie um eine Geschichte gebeten. Entstanden ist dieser Kalender, auf dem immer Sonntag ist.

  Website: Nina Stössinger

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